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Diese drei deutschen Aktien und ein kanadischer Geheimtipp sollten zum Geldsegen werden

Vermögen baut man auf wie ein Haus - Stück für Stück.
Vermögen baut man auf wie ein Haus - Stück für Stück.
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An der Börse herrscht seit Donnerstag Partystimmung. Man weiß halt nicht, wie lange sie anhält. Besser, man bleibt nüchtern - und nützt die Kaufgelegenheit bei diesen vier Aktien, um langfristig Geld zu verdienen.

Was für ein Donnerstag! „Was für ein unvergesslicher Tag für alle Asset-Klassen“, wie der Marktexperte Mohamed El-Erian, im sonst recht nüchternen deutschen „Handelsblatt“ zitiert wird. Allein der Aktienmarkt hatte seit über zwei Jahren keine solchen Kurssprünge mehr gesehen. Der US-Index Dow-Jones schloss um 3,7 Prozent höher, der breit gefasste S&P 500 um 5,5 Prozent, der europäische Euro Stoxx 50 um 3,2 Prozent.

Richtig ab ging die Post aber bei den Technologiewerten. Der Nasdaq schnellte um 7,4 Prozent hoch, so stark wie seit 2008 nicht mehr. Und das Aufatmen gerade bei Techwerten ging am Freitag – mit verminderter Dynamik – weiter. Natürlich zulasten der defensiven Werte, die wir in den vergangenen Monaten in dieser Kolumne übergewichtet hatten und mit denen in der miesen Marktlage einiges zu holen war.

Die überraschend stark auf 7,7 Prozent gesunkene US-Inflationsrate im Oktober sorgte dafür, dass seit Donnerstag nun schier alles auf dem Kopf steht, weil die Anleger jetzt von einem gedrosselten Zinserhöhungstempo der Notenbanken ausgehen. Aber ist die erhoffte Trendwende wirklich da?

„Kurzfristige Erleichterung, aber kaum Grund für Optimismus“, schreibt der US-amerikanische Vermögensverwalter Federated Hermes: Die Inflation sei nämlich immer noch bedenklich hoch, und der Arbeitsmarkt bleibe angespannt. Dies bedeute, dass der Versuch, die Preisstabilität wiederherzustellen, noch lange nicht vorbei ist.

Was man dazu sagen kann? Das Ringen um die Deutungshoheit über die neue Situation ist noch nicht entschieden. Die Anleger würden bereits auf den ab Frühjahr 2023 zu erwartenden konjunkturellen Aufschwung blicken, sagte Carsten Mumm, Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel, am Freitag zu Reuters: eine weitere Stabilisierung an den Kapitalmärkten sei wahrscheinlich. Zumindest auf kurze Sicht hätten sich die Aktienmarktaussichten deutlich aufgehellt, meint auch Commerzbank-Stratege Andreas Hürkamp. Die Erholung sollte aber langsam an Fahrt verlieren.

Das Agieren am Markt in dieser neuen Situation ist nicht wirklich einfacher geworden. Man kann auf der Party mittanzen, sollte aber nicht vergessen, dass sie jederzeit unterbrochen werden kann. Und man soll wie immer langfristig denken. Welche Aktien aber bieten sich jetzt dafür an?