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Demografie

Österreich altert: Ohne Reformen droht massive Verschuldung

Der Anteil der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter nimmt ab.Clemens Fabry
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Der Schuldenstand droht bereits in wenigen Jahren wieder stark zu steigen, so die Prognose des Finanzministeriums. Schon in zehn Jahren könnte Österreich dauerhaft gegen die europäischen Schuldenregeln verstoßen. Hauptgrund ist die alternde Gesellschaft.

Alle drei Jahre erstellt das Finanzministerium eine langfristige Budgetprognose für die kommenden 30 bis 40 Jahre. Und meist wird dabei ein konstantes Sinken der relativen Schulden (in Prozent des Bruttoinlandsprodukts) vorhergesagt. So war es zumindest 2016 und 2019 der Fall, als man davon ausging, dass sich die Verschuldung des Staates gemächlich in Richtung von 50 oder 65 Prozent des BIPs entwickeln werde.

Anders sieht das jedoch bei der aktuellen Prognose aus, die vom Ministerium kurz vor Weihnachten erstellt wurde. Auch hier sollen die Schulden vorerst zwar noch leicht zurückgehen. Doch bereits gegen Ende dieses Jahrzehnts wird sich der Trend drehen. Dann folgt ein starker Anstieg, der 2060 bereits über 120 Prozent des BIPs erreichen soll.

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