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Der neue Kampf um die Demokratie

Eine Demonstrantin im September 2020 neben Einsatzkräften in der belarussischen Hauptstadt, Minsk
Eine Demonstrantin im September 2020 neben Einsatzkräften in der belarussischen Hauptstadt, Minskimago images/ITAR-TASS
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Demokratien sind global auf dem Rückzug. Doch der Vormarsch autoritärer Systeme lässt auch den Kampf für liberale Grundwerte aufleben: Von Burma und Hongkong bis Belarus riskieren junge Menschen ihr Leben dafür.

Eine autoritäre Welle hat das 21. Jahrhundert erfasst. Von Burma bis Nicaragua sind repressive Systeme auf dem Vormarsch. Kritiker, Minderheiten, Andersdenkende werden wieder hart verfolgt, sogar in etablierten Demokratien stehen liberale Grundwerte unter Attacke. Diese Entwicklung erfasste auch das wichtigste „Fieberthermometer“ für Demokratien: 2020 sank der globale Demokratie-Index der Economist Intelligence Unit (EIU) auf den niedrigsten Stand seit 2006.

Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb: Der autoritäre Backlash hat auch zur Rückbesinnung auf liberale Werte geführt. Wie stark ausgeprägt der Wunsch nach Freiheit ist, beweisen Millionen meist junger Menschen in autoritär regierten Ländern. Von Belarus bis Hongkong kämpfen und demonstrieren sie für Demokratie, setzen ihre Freiheit oder gar ihr Leben aufs Spiel. Die neue Generation der Demokraten agiert nicht isoliert: Viele sind untereinander vernetzt. Und sie geben die Hoffnung nicht auf, dass sich ihre Hartnäckigkeit langfristig durchsetzt. Hier einige Beispiele für diese neue demokratische Rebellion: