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Interview

Gesundheitsstadtrat Peter Hacker: Auf Lockdown-Ende folgt generelles 2-G-plus in Wien

„Ich bin deswegen für eine Impfpflicht, weil wir in manchen Regionen Österreichs wirklich anstehen“, sagt Wiens Gesundheitsstadtrat, Peter Hacker.Die Presse/Clemens Fabry
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Wiens Gesundheitsstadtrat, Peter Hacker, spricht über das mögliche Ende des Lockdowns am 13. Dezember und die Notwendigkeit der angekündigten Impfpflicht ab Februar nächsten Jahres. Zudem erklärt er, warum er in Wien Schließungen von Schulen nicht ausschließt.

Sobald der Lockdown in Wien endet, ob wie angekündigt am 13. Dezember oder erst später, wird es vorerst kein Zurück mehr zum früheren Alltag geben, sagt Wiens Gesundheitsstadtrat, Peter Hacker (SPÖ), im „Presse"-Interview. Denn dann wird 2-G-plus die 2-G-Regel komplett ersetzen, also eine Testpflicht auch für Geimpfte und Genesene in der Gastronomie und Hotellerie sowie im Kultur- und Sportbereich gelten. Was die Schließung von Schulen angeht, spricht er sich für regionale Entscheidungen aus. In Wien sei eine Schließung von Schulen kommende Woche jedenfalls nicht ausgeschlossen. Peter Hacker im Interview:

Die Presse: Ich werde Sie jetzt nicht fragen, ob der Lockdown wie angekündigt am 13. Dezember endet, denn woher sollten Sie das wissen? Aber erklären Sie mir bitte, nach welchen Kriterien diese Entscheidung fallen wird. Die Belegung der Intensivbetten kann es nicht sein, hier ist eine Entspannung in so kurzer Zeit ausgeschlossen. Die Zahl der Neuinfektionen auch nicht, schließlich entfallen durch die Schließung der Geschäfte und Gastronomie sowie den Wechsel ins Home-Office viele verpflichtende Tests im Zuge der 3-G-Regel, die jetzigen Zahlen können also nicht eins zu eins jenen aus den Wochen vor dem Lockdown gegenübergestellt werden. Nicht einmal die Positiv-Rate der Tests ist besonders aussagekräftig, weil wir nicht wissen, wer sich ständig testen lässt.