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TV-Notiz

Der rätselhafte Minister Mückstein in der "ZiB 2"

(c) Screenshot ORF
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Keine Reaktion bei Vorwürfen, keine Erklärung zur Impfpflicht: Das Verhalten von Wolfgang Mückstein in Interviews erschließt sich nicht so ganz.

Eigentlich hätte die Erklärung gut klingen können, die Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) zu den angekündigten Öffnungen vorbrachte: Der viel zitierte Paradigmenwechsel, die stabile Lage in den Spitälern. Und die Zusicherung, es würde "in Österreich keine Maßnahme länger in Kraft bleiben, als es unbedingt notwendig ist". Doch die Entscheidungen, die Mückstein am Mittwochabend bemüht professionell vortrug, wirkten undeutlich. Und gipfelten in der nicht zu schließenden logischen Lücke zwischen Impf und Pflicht.

Bekanntermaßen wird ja die 2G-Regel am Samstag de facto abgeschafft, während die Impfpflicht seit zehn Tagen gilt. "Man muss als Laie nicht alles verstehen", sagte Interviewer Armin Wolf. Aber: "Warum sollte sich noch irgendjemand impfen lassen, der bisher gegen die Impfung war?" Mückstein konnte das freilich nicht erklären, was schon an seiner Einleitung erkennbar war: "Das möchte ich gern versuchen einzuordnen."

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