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TV-Notiz

Kocher in der „ZiB 2“: „Sind Schneekanonen in Tirol systemkritisch?“

„Preisdeckel, die nicht gut überlegt sind, führen zu Engpässen - das ist viel schlimmer“, warnte der Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher in der "ZiB 2"(c) Screenshot
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Welche Maßnahmen wird die Regierung gegen die hohen Strompreise treffen? Darüber stellte Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher bei Martin Thür Überlegungen an.

Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher war in letzter Zeit ein recht beliebter Gast in den Fernsehstudios, Teuerung und Inflation sei Dank. So auch am Dienstagabend. Man hätte zwar auch gern gewusst, was Medienministerin Susanne Raab (ÖVP) dazu gesagt hätte, dass der ORF nun auch für Streaming Gebühren einheben darf. Aber zweitens ist es dann doch immer ein wenig eigen, wenn ein ORF-Moderator im ORF jemanden über den ORF interviewt. Und erstens hieß es aus dem Ministerium bisher bloß, das Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes werde geprüft. Das füllt kein Zehn-Minuten-Interview. „Nachdenken“, „in Erwägung ziehen“ und „schauen“ tut man im Wirtschafts- und Arbeitsministerium zwar auch, aber es klang doch ein bisschen konkreter, was Kocher in der „ZiB 2“ sagte.

Anreize wolle man setzen, sagte der Minister mehrmals. Das Wort wird auch im Zusammenhang mit Impfungen gegen Covid-19 gern genutzt, häufig in Kombination mit Eigenverantwortung. Diese Komposition kam Kocher nicht über die Lippen, vielleicht, weil man doch bemerkt hat, dass bei der Eigenverantwortung das Ich immer näher liegt als das Wir. Lieber Anreize also.

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