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Interview

Verbund-Chef Strugl: "Sind aus der Kohle ausgestiegen, das ist endgültig"

Verbund-Chef Michael Strugl
Verbund-Chef Michael StruglClemens Fabry
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Verbund-Chef Michael Strugl sorgt sich nicht um die Strom-Sicherheit, solang Gaskraftwerke weiter genug Brennstoff haben. Allerdings werde Strom in den nächsten Jahren teuer bleiben. Die staatliche Gewinnabschöpfung bei Energiekonzernen hält er für eine „Themenverfehlung“.

Die Presse: Die Energiekrise spitzt sich zu. Wie ist Ihre Einschätzung: Werden wir im Winter genug Strom und Gas haben?

Michael Strugl: Bei Strom glauben wir, dass die Versorgungssicherheit auch im Winter gewährleistet ist. Voraussetzung ist, dass wir auch weiterhin die Gaskraftwerke am Netz haben. Sie sorgen für 15 Prozent der Stromerzeugung, im Winter für wesentlich mehr. Auch im Energielenkungsfall werden diese Kraftwerke laufen. Diese Information haben wir aus dem Ministerium. Wäre das anders, hätten wir möglicherweise auch bald eine Stromkrise. Das will niemand.

Und wie sieht es beim Gas aus?