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deutschen Botschaft in Georgien
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Mitreden: Deutsche Panzer für die Ukraine – welche Folgen wird das haben?

Diskutieren Sie mit: Sind die Kampfpanzer-Lieferungen in die Ukraine der richtige Weg? Oder hätte Deutschland anders handeln sollen? Welche Folgen wird dieser Schritt haben?

Nach langem Zögern und Zaudern hat sich deutsche Regierung nun also entschieden: Berlin liefert der Ukraine 14 Kampfpanzer vom Typ Leopard-2-A6 aus Bundeswehrbeständen. „Wir handeln international eng abgestimmt und koordiniert", wird Kanzler Olaf Scholz am Mittwoch in der Mitteilung zitiert. Am Dienstag gab es Berichte, wonach auch die USA eine Kehrtwende erwägen - es geht um die Lieferung von Kampfpanzern des Typs Abrams.

Der Entscheidung waren monatelange Debatten vorausgegangen. In den vergangenen Tagen hatte sich der Druck auf die deutsche Regierung in der Panzer-Frage massiv erhöht. Andere Länder haben schon längst gehandelt. Dazu gehört etwa das Königreich Marokko, das als erstes afrikanisches Land 20 Panzer an die Ukraine schickte. Und auch für Marokko bedeutete die Panzler-Lieferung eine politische Kehrtwende. Mehr berichtet Alfred Hackensberger.

Einen Überblick darüber, welche Waffensysteme bei der „Materialschlacht um die Ukraine“ im Einsatz sind liefert unterdessen Jürgen Streihammer.

„Was um alles in der Welt ist mit den Deutschen los? Besser gesagt, mit ihrem Kanzler?“, fragt sich „Presse"-Berlin-Korrespondent Christoph Zotter in einem Leitartikel.

Und er sucht die Erklärung in einer Welt, die es so nicht mehr gibt. Was er meint? „In der alten Welt war Deutschland ein friedfertiger Brückenbauer, eines der wirtschaftlich mächtigsten Länder der Welt mit einem vernachlässigten Militär, das nicht mehr viel an Kriege dachte.“ Olaf Scholz, schreibt Zotter weiter, scheint im aktuellen Umbruch „seine Rolle darin zu sehen, die Denker aus der alten Welt nicht zu überfordern“. Den gesamten Leitartikel lesen Sie hier.

Unser Berlin-Korrespondent war diese Woche auch zu Gast im „Presse"-Podcast. Er erklärte im Gespräch mit Anna Wallner, warum die deutsche Position in der Panzer-Frage so wichtig ist - und ob die Lieferung von 200 bis 300 Panzern an die Ukraine wirklich kriegsentscheidend ist.

Wie geht es nun weiter? Korrespondent Alfred Hackensberger hat bereits zu Beginn des Jahres Prognosen aufgestellt und analysiert, was für einen Sieg der Ukraine spricht. Auch im Gespräch mit Jürgen Streihammer schilderten unlängst mehrere Experten, womit sie im Jahr 2023 rechnen.

Womit die Waffenindustrie rechnet, ist auch klar: mehr Aufträge. Wie sich der Ukraine-Krieg auf die Rüstungsindustrie weltweit auswirkt, darüber berichtet Aloysius Widmann.

(sk)

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