Andrey Arnold

Andrey Arnold

Interview

Italienische Starregisseurin Liliana Cavani: »Wir gehen Schrecklichem entgegen«

Die Starregisseurin Liliana Cavani ist eine der bedeutendsten Figuren der italienischen Filmgeschichte. Bis heute ist ihr Schaffen von ihrer Kindheit im Faschismus geprägt, wie sie im Gespräch erklärt. Wie Cavani als Atheistin dazu kam, gleich drei Filme über einen Heiligen zu produzieren – und warum sie ihr bekanntestes Werk, »Der Nachtportier«, nur im grauen Wien drehen konnte.
Berlinale

„Des Teufels Bad“: Silberner Bär für Kameramann aus Wien

Martin Gschlacht wurde bei der Berlinale für seine Bildarbeit an »Des Teufels Bad« ausgezeichnet. Der Goldene Bär ging an eine Doku über Kunstrückgabe nach Afrika.
Film

„Des Teufels Bad“: Ein Klageschrei voller Kinokraft

Eine Frau schert anno 1750 im ländlichen Oberösterreich aus – mit argen Folgen. „Des Teufels Bad“ von Severin Fiala und Veronika Franz überzeugt beim Berlinale-Filmfest.
Film

Work und Life, ganz ohne Balance

Eine Frau hangelt sich in Bukarest von Job zu Job – wenn sie nicht für Uber am Steuer sitzt. Die Satire „Erwarte nicht zu viel vom Ende der Welt“ zeigt eine Arbeitswelt im Wahn.
Kino

Haders Landleben im Film „Andrea lässt sich scheiden“: Fad, oba schee!

Josef Haders Provinz-Porträt „Andrea lässt sich scheiden“ berührt bei der Berlinale. Hauptdarstellerin Birgit Minichmayr ist in Berlin auch als Maria Lassnig zu sehen.
Kino

Filmfest Berlin: Ein letztes Mal ohne Feeling

Schwerer Start für die 74. Berlinale: Politische Debatten über AfD und Gaza-Krieg rauben Filmen und Stars das Rampenlicht. Das Kinoevent befindet sich im Abstiegskampf.
Und übrigens

Warum es nicht cool ist, den Mainstream nicht cool zu finden

Wer dem Massengeschmack in der Popkultur eine Abfuhr erteilte, erntete einst soziales Kapital. Heute wird man dafür als Spalter abgestempelt.
Berlinale

Politisches Kino: „Schauerlich, was in den Köpfen spukt“

Barbara Wurm, Wiener Expertin für Osteuropas Kino, leitet heuer erstmals die „Forum“-Sektion der Berliner Filmfestspiele. Warum es für sie „ausgeschlossen“ ist, russisch geförderte Filme zu zeigen.
Und übrigens

Oscar für Casting-Direktoren: Nur sie wissen, wer in „Schlaflos in Seattle“ nicht besetzt wurde

Ab 2026 wollen die Oscars jene würdigen, die für die Besetzung von Filmen zuständig sind: Ein Hollywood-Handwerk, das zu oft im Off bleibt.
Film

Lockdown-Doku: Übersicht statt „Covid-Chaos“

Wie war das noch mal mit der Pandemie? Nikolaus Geyrhalters Dokumentarfilm „Stillstand“ lässt die Coronazeit in Wien Revue passieren, in aller Nüchternheit. Und klärt dabei, warum die Krise vielen nicht wie eine solche vorkam.
Film

„All of Us Strangers“: So lauschig kann Schwermut sein

In Andrew Haighs melancholischem Liebesdrama „All of Us Strangers“ knistert es zwischen den Shootingstars Andrew Scott und Paul Mescal: ein kleines Kinoereignis.
Im Kino

„Green Border“: Eine Filmemacherin antwortet auf das Pushback-Drama

Die Regie-Meisterin Agnieszka Holland hat die Flüchtlingskrise an der polnisch-belarussischen Grenze verfilmt. Gedreht wurde diskret, in privaten Wäldern, erzählt sie der „Presse“. Und klagt: „Die EU lässt Unmenschliches geschehen.“
Netzkultur

Insta-Poesie: Wie uns das Internet zu Dichtern macht

Lyrik, eine Orchideenkunst für Literaturprofessoren? Nicht im Netz. Dort bringt in sozialen Medien gefeierte „Instapoesie“ sogar eigene Stars hervor. Warum das Genre Traditionalisten auf die Palme treibt – und besser ist als sein Ruf.
Kulturtrend

Jetzt kommt auch bei uns bald der Musical-Hype

Während das Spektrum am Broadway sich weitet und jüngere Musicals auf TikTok gefeiert werden, spukt bei uns weiterhin »Das Phantom der Oper«. Woran das liegt – und wie man es ändern könnte.
Kino

Wie „jiddisch“ ist Klezmermusik?

Was ist Klezmer, und wo lebt seine Tradition heute fort? „The Klezmer Project“ findet Antworten in Argentinien, Österreich, Osteuropa – und präsentiert sie als Film im Film.
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