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TV-Notiz

Junge in "Im Zentrum": "Auf die Straße würde ich jetzt nicht gehen"

Sie bekommen von der Politik gefühlt sehr wenig Aufmerksamkeit: Junge Menschen.
Sie bekommen von der Politik gefühlt sehr wenig Aufmerksamkeit: Junge Menschen.(c) Screenshot ORF
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Jugendliche fühlen sich nicht gehört von der Politik. Über die Folgen, die das haben könnte, durften sie am Sonntag - ausnahmsweise - selbst im ORF diskutieren.

Worüber sprechen Politiker? Welche Maßnahmen werden wirklich diskutiert - und wo werden Maßnahmen gesetzt? Einer großen Umfrage zufolge hat die Jugend in Österreich das Gefühl, nicht gehört, nicht ernst genommen zu werden. 75 Prozent sagen, sie würden bei der Bekämpfung der Pandemie von der Politik nicht berücksichtigt. Schön also, dass bei "Im Zentrum" am Sonntagabend junge Menschen zu Wort kamen. Und Moderator Tarek Leitner (statt Claudia Reiterer) mit Abstand der Älteste in der Runde war.

Wobei großräumig bestätigt wurde, dass die Jungen sich missachtet fühlen. Und das hat durchaus Auswirkungen: "Wenn wir jetzt von der Politik nicht beachtet werden, seh ich die Gefahr, dass die Jugend später das Vertrauen komplett verloren haben wird", sagte der für sein Alter äußerst eloquente HTL-Schüler Rocco Bald. Yannick Shetty, Jugendsprecher der Neos, schlug in die gleiche Kerbe. Die Jungen würden die Politiker sprechen hören, aber sie hätten nicht das Gefühl, dass die zu ihnen sprechen würden: "Ein tragisches Zeugnis für die Politik."

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