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TV-Notiz

"Politischer Masochismus" in der "ZiB 2"

Der Vorschlag der SPÖ, womit die Erlangung der Staatsbürgerschaft erleichtert werden sollte, war großes Thema in der "ZiB 2".
Der Vorschlag der SPÖ, womit die Erlangung der Staatsbürgerschaft erleichtert werden sollte, war großes Thema in der "ZiB 2".(c) Screenshot ORF
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Mehr Haltung als Argumente brachten eine besonders gestrenge Ministerin Edtstadler und ein recht wolkiger Landeshauptmann Kaiser im Zwiegespräch zur Staatsbürgerschaft. Beim "Ius soli" klafften Lücken.

Das Streitgespräch erfreut sich in der "ZiB 2" offenbar zunehmender Beliebtheit. Es hat jedenfalls noch ein wenig mehr Show-Charakter als das klassische TV-Interview, wie sich auch am Montagabend zeigte. Bei Armin Wolf zu Gast: Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) und Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ). Thema war die von der SPÖ kürzlich quasi ohne Anlass und wohl zum Nutzen der ÖVP aufgeworfene Debatte über eine erleichterte Vergabe der Staatsbürgerschaft. Die unterschwellige Botschaft dürfte der (atemlos Härte zeigenden) Ministerin wie auch dem (humanitär wolkig argumentierenden) Landeshauptmann jedenfalls wichtiger gewesen sein als die Korrektheit oder Verständlichkeit ihrer Worte.

Dass es hier nicht unbedingt um Argumente gehen würde, sah man schon beim einleitenden Beitrag, in dem von einem "zeitgemäßen" Vorschlag der SPÖ die Rede war (was auch immer das heißen mag) und ein Politkwissenschaftler sagte: "Das Problem, dass ja viele Kinder in Österreich zur Welt kommen und nicht die österreichische Staatsbürgerschaft bei der Geburt erwerben können, das ist ein Problem." Naja.

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