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Reform

Was der Wirtschaft in der Steuerreform fehlt

Workers make their way up a high-rise building to clean windows in Vienna
Eine Mitarbeiterbeteiligung am Unternehmen bleibt derzeit noch Zukunftsmusik.(c) REUTERS (LISI NIESNER)
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Wirtschaft und Industrie geben sich mit den Ergebnissen der ökosozialen Steuerreform zufrieden. Doch sind sie das wirklich? „Die Presse“ hat mit ihren obersten Vertretern gesprochen und ausgearbeitet, was noch offen geblieben ist.

Während viele Interessengruppen auf die Steuerreform kritisch reagieren, frohlocken die Wirtschaft und Industrie: „Wir sind sehr zufrieden“, versichert Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKO). Auch Georg Knill, Präsident der Industriellenvereinigung (IV), freut sich: „Der Wirtschaftsstandort wird gestärkt und die Planbarkeit für die Unternehmen gesteigert.“

Die beiden Interessenvertreter geben sich zwar nach außen hin klaglos, aber spricht man mit ihnen im Detail über die Pläne der Regierung, merkt man, dass sie sich mehr gewünscht hätten. Öffentlich würden sie das freilich nie zugeben, würde das doch einem Eingeständnis gleichkommen, ihre Anliegen nicht durchgesetzt zu haben. Also hat sich „Die Presse“ angesehen, was aus Sicht der Wirtschaft in der Steuerreform fehlt.