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Pandemie

Neue Corona-Tabletten als „Wellenbrecher“

Von dem Medikament Paxlovid des US-Pharmariesen Pfizer hat sich Österreich vorsorglich 270.000 Behandlungseinheiten gesichert. Im Bild die Produktion in Freiburg auf einem vom Hersteller veröffentlichten Foto.
Von dem Medikament Paxlovid des US-Pharmariesen Pfizer hat sich Österreich vorsorglich 270.000 Behandlungseinheiten gesichert. Im Bild die Produktion der Tabletten in Freiburg.(c) Pfizer Handout via Reuters
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Sie werden unmittelbar nach einem positiven Test zu Hause eingenommen und können schwere Verläufe verhindern. Zwei neue Medikamente machen Hoffnung.

Wäre eine der beiden Tabletten, Paxlovid von Pfizer und Molnupiravir von Merck, bereits jetzt uneingeschränkt verfügbar, würde er sie jeder positiv getesteten nicht geimpften Person vorsorglich empfehlen – unabhängig von Symptomen, Risikofaktoren und Vorerkrankungen, sagt Markus Zeitlinger, Leiter der Uniklinik für Klinische Pharmakologie an der Medizinischen Universität Wien und Gutachter für die Europäische Arzneimittel Agentur EMA.

In einer Hochinzidenzphase wie dieser hätten sie nämlich das Potenzial zu einem „Wellenbrecher“, die Studienergebnisse seien beeindruckend. Aber wie genau wirken die Medikamente? Und wann kommen sie in Österreich großflächig zum Einsatz?

Woraus bestehen die beiden Medikamente und wie ist ihre Wirkungsweise?