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Jungen Mädchen wie Melanie werden im SOS-Kinderdorf in Wien-Sievering Möglichkeiten geboten, die sie in ihren eigenen Familien in dieser Form nicht hätten.
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Reportage

Von der Wohngruppe zum Traumjob

In den 14 Wohngruppen von SOS-Kinderdorf Wien finden benachteiligte Kinder ein neues Zuhause. Zum Beispiel in Wien-Sievering, wo die 14-jährige Melanie große Pläne hat.

„Ich will Zoologie studieren, nach Hamburg ziehen und dort als Tierpflegerin arbeiten.“ Das klingt ziemlich konkret. Ach ja, davor will Melanie noch eine „landwirtschaftliche Fachschule“ machen. Derzeit geht die 14-Jährige noch in eine Neue Mittelschule im 19. Bezirk. Ein weiter Weg also – bis zum Traumberuf.

Weite Wege sind sie alle gewöhnt, leicht hatten sie es im Leben bisher nicht – die sieben Kinder und Jugendlichen, zu denen auch Melanie gehört. Drei Mädchen, vier Burschen, im Alter von fünf bis 14 Jahren. Sie leben in einem kleinen Haus in der Sieveringer Straße im 19. Bezirk.

Umwege machen, Steine aus dem Weg räumen, Hürden bewältigen, trotzdem nach vorn schauen, immer weitergehen. Das müssen sie, die Kinder, bei denen es zu Hause nicht geklappt hat. Oder die, die gar kein Domizil (mehr) haben.