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Corona-Maßnahmen

Maskenpflicht in Schulen fällt ab Montag

Bildungsminister Polaschek
Bildungsminister PolaschekDie Presse/Clemens Fabry
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Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) hat am Mittwoch kurzfristig zu einer Pressekonferenz geladen. Die Maskenpflicht in den Schulen soll ab kommender Woche fallen.

Die türkis-grüne Bundesregierung hat - vorläufig bis 8. Juli - Lockerungen der Corona-Maßnahmen angekündigt. Ausgenommen blieben bisher die Schulen. Dort gilt derzeit, dass außerhalb der Klassen ein Mundnasenschutz (Unterstufe) oder eine FFP2-Maske (Oberstufe) getragen werden muss. Ab nächster Woche sollen nun auch in den Bildungseinrichtungen die Masken vollständig fallen. Bei positiven Fällen soll standortbezogen weiterhin temporär eine Maskenpflicht verhängt werden.

Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) hat nun den Zentral-Ausschuss der AHS-Lehrer zu einem Online-Gespräch geladen. Am Mittwoch hat Polaschek kurzfristig eine Pressekonferenz für 12.15 Uhr angekündigt.

Wöchentliche PCR-Tests bleiben vorerst

Künftig werde es auch auf den Gängen im Schulgebäude keine Maskenpflicht mehr geben, verkündet Polaschek dort. Geimpfte Lehrerinnen und Lehrer seien künftig ebenfalls von der Maskenpflicht befreit. Auch externe Personen, die ein Schulgebäude besuchen, werden künftig keine FFP2-Masken mehr brauchen. Wer weiterhin eine Maske tragen wolle, könne das natürlich nach wie vor machen, sagt der Bildungsminister. Insbesondere in sensiblen Settings erachte er dies für sinnvoll. Für vulnerable Personen werde man in Einzelfällen auch an den Schulen „andere Regeln" treffen können.

Die Pandemie sei „nicht vorbei“, warnt Polaschek, man werde nach wie vor an den Schulen wöchentliche PCR-Testungen vornehmen. Die niedrige Anzahl der positiv getesteten Schülerinnen und Schüler sei aber Grundlage genug, mit der fallenden Maskenpflicht einen „Schritt Richtung Normalität" zu gehen.

Ob und wann die Maske in den Schulen wieder eingeführt wird, werde von einem „Zusammenspiel“ der einzelnen Faktoren im Pandemiegeschehen abhängen, meint Polaschek. Die Regelung an nur einem Indiz wie der Inzidenz abhängig zu machen, sei jedenfalls nicht sinnvoll.

Petitionen für schärfere Maßnahmen

Die neuesten Lockerungen an den Schulen stoßen zumindest teilweise auf Widerstand. Bereits vor der Verkündung der heutigen Lockerungen waren mehrere Petitionen von Eltern im Umlauf, die eine Verschärfung der Maßnahmen gefordert haben.

Vor dem heutigen Fall der Maske wurden bereits die Testungen an den Schulen eingeschränkt. Der Ninja-Pass wurde eingestampft, genau wie die restliche Bevölkerung können sich auch Schülerinnen und Schüler künftig nur noch einmal die Woche testen. 

(vahe)