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Krieg in der Ukraine

Schwere Gefechte zu Weihnachten

Das Höhlenkloster Swjatohirsk in der ostukrainischen Region Donetsk wurde bei Kämpfen beschädigt.
Das Höhlenkloster Swjatohirsk in der ostukrainischen Region Donetsk wurde bei Kämpfen beschädigt.APA/AFP/SAMEER AL-DOUMY
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Trotz der Feiertage gehen die Kämpfe weiter. Eine ukrainische Drohne stürzte auf russischem Flugplatz ab – und tötete drei Soldaten. Putin arbeitet an einem baldigen Gespräch mit Xi.

Kiew. Zumindest einen Weihnachtsbaum haben die Kiewer bekommen. Mehr als zehn Meter hoch, in den Nationalfarben Blau und Gelb erleuchtet, an der Spitze das ukrainische Wappen. So steht er während der Weihnachtsfeiertage in der Innenstadt. Im Dezember hatten Kritiker noch Unterschriften gegen das Aufstellen des großen Baums gesammelt. Das Geld sollte besser in den Krieg gesteckt werden, argumentierten sie.
Mit einem Weihnachtsfrieden wie im Dezember 1914 – als Briten und Deutsche an der Westfront des Ersten Weltkriegs aus den Schützengräben stiegen, um gemeinsam zu feiern – durfte in der Ukraine ohnehin niemand rechnen. Zum einen findet das Weihnachtsfest der russisch-orthodoxen Kirche erst im Jänner statt. In Kiew riefen einige orthodoxe Kirchen deswegen schon am Sonntag zum Gottesdienst, um sich von der religiösen Führung in Moskau zu distanzieren, mit der sie sich seit Jahren in einem Abspaltungsprozess befindet. Zum anderen ist der Waffenstillstand zu Weihnachten in modernen Kriegen mehr Mythos als Realität.

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