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ORF-Wahl

Ende einer Ära: Wie Alexander Wrabetz den ORF prägte

Drehstart der t�glichen Serie - Mitten im Achten. =
Alexander Wrabetz am Set der Sitcom „Mitten im 8en“, seinem wohl größten Flop.(c) Robert Newald / picturedesk.com (Robert Newald)
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Der amtierende ORF-Generaldirektor ist abgewählt. Ein Rückblick auf Hits, Flops und Richtungsentscheidungen, die den ORF noch lange prägen werden.

„Wenn ich etwas kann, ist es Mehrheiten finden“, sagte der SPÖ-nahe Alexander Wrabetz nach seiner letzten Wahl im August 2016. Diesmal ist es nicht mehr gelungen. Roland Weißmann, der lang im Windschatten des ehemaligen Finanzdirektors und Wrabetz-Konkurrenten Richard Grasl unterwegs war, hatte am Dienstag die Mehrheit der Stiftungsräte hinter sich. Mit Wrabetz muss nun der längstdienende Generaldirektor des ORF (Intendanten mitgerechnet) sein Büro räumen. Was macht Wrabetz jetzt? Langweilig dürfte ihm nicht werden. Er ist Mitglied des Executive Boards der EBU, Aufsichtsrat der Österreichischen Lotterien, Präsident des trimedialen Festivals Prix Europa. Und dann gibt es noch ein Gerücht über den hoch kulturaffinen Linken: Helga Rabl-Stadler, als Präsidentin der Salzburger Festspiele noch länger im Amt als Wrabetz, geht mit Jahresende in Pension, noch ist kein Nachfolger bekannt ...

Welche Erfolge hat Wrabetz vorzuweisen? Welche Skandale hat er überlebt? Ein Rückblick auf die Ära Wrabetz.