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Ost-Lockdown

Burgenland will am Mittwoch über Lockdown-Verlängerung entscheiden

CORONA: PK NACH EINIGUNG AUF SCHAeRFERE MASSNAHMEN IM OSTEN: DOSKOZIL
Landeshauptmann Peter DoksozilAPA/GEORG HOCHMUTH
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Bevor Burgenland entscheidet, ob wie in Wien und Niederösterreich der Lockdown verlängert wird, werden noch Gespräche mit der Wirtschaftskammer und Experten geführt.

Seit Montagabend ist es fix: Wien und Niederösterreich bleiben bis mindestens 2. Mai im Lockdown. Das Burgenland - ebenfalls derzeit im „Ost-Lockdown“ - lässt die Entscheidung über die weitere Vorgangsweise noch offen. Diese soll am morgigen Mittwoch kommuniziert werden. Inzwischen werden noch Gespräche mit Experten und der Wirtschaftskammer geführt. Die Kammer bestätigte einen intensiven Austausch, Ziel sei es, so schnell wie möglich aus dem Lockdown zu kommen, hieß es am Dienstag.

Der Lockdown im Burgenland gilt zunächst bis 18. April. Ob er dann tatsächlich endet oder verlängert wird, ließ Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) noch offen. Die Auslastung der Intensivstationen war zwar weiterhin sehr hoch, die Sieben-Tages-Inzidenz aber im Sinken. Und da der Weg der Regionalisierung eingeschlagen worden sei, werde es letztlich eine Entscheidung nach regionalen Gesichtspunkten geben, hatte es am Montag geheißen.

Um die bereits sehr hohe Testintensität noch zu verdichten, werden auch Gespräche mit der Wirtschaftskammer geführt. Diese freute sich über die Einbindung und betonte, man sei bereit, viele Tests niederschwellig zu machen.

Etwas weniger Intensivpatienten

Im Burgenland sind am Dienstag 21 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen behandelt worden. Das ist einer weniger als am Vortag, teilte der Koordinationsstab Coronavirus mit. Insgesamt befanden sich 85 Erkrankte in den burgenländischen Spitälern in stationärer Behandlung. Seit Montag wurden 66 Neuinfektionen und zwei Todesfälle gemeldet. Weil gleichzeitig 101 Personen neu genesen sind, sank die Zahl der aktiven Fälle um 37 auf 1.101.

Eine 81-jährige Frau aus dem Bezirk Oberpullendorf und ein 77-jähriger Mann aus dem Bezirk Güssing sind laut Koordinationsstab im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. 51.333 Burgenländer wurden bisher geimpft, davon 20.406 mit beiden Dosen. Die Sieben-Tages-Inzidenz lag am Dienstagvormittag weiter in allen burgenländischen Bezirken unter 300. Am höchsten war sie in Oberwart mit 269 und Eisenstadt mit 214,4.

 

(APA)