Erwin Uhrmann

Erwin Uhrmann

Am Spieltisch

Als ich mein eigenes Kabuki-Theater baute

Das Brettspiel „Iki“ versetzt uns in das Japan der Edo-Zeit, die längste Friedensperiode des Landes, in der die Städte wuchsen und die Geschäftsleute an Einfluss gewannen.
Am Spieltisch

Die Waldgeister sind nicht unsere Feinde

Ein Tal besiedeln, aber auf die freundliche Art. „Mythwind“ ist ein „cozy game“, das kein Ende kennt.
Buch der Woche

Thomas Kunst erzählt der Katze, was er denkt

Gedichte, die komponiert sind wie klassische Musik, Bilderfluten und Kritik an der Öffentlichkeit. Thomas Kunsts Lyrikband „WÜ“ ist ein Buch zum Nachdenken.
Interview

Verleger Lojze Wieser: „Die Staatspolizei hat behauptet, ich hätte mir die Briefbomben selbst geschickt“

Lojze Wieser prägte die mehrsprachige Kultur in Österreich, nun tritt er als Verleger ab. Warum der Widerstandskämpfer Karel Prušnik sein Leben veränderte, wie er nach den Briefbomben verleumdet wurde und was Europa von Kärnten lernen kann.
Literatur aus den Niederlanden

Der Debütroman von Ananda Serné ist ein Wiegenlied für die Gestressten

Schlummerkliniken und traumhäuptige Menschen. In Ananda Sernés Roman „Nachtblüher“ wird die Schlaflosigkeit zum gesellschaftlichen Problem.
Western

Elmore Leonard lässt ein Ehepaar zu den Waffen greifen

Eine Familie verteidigt ihr Land gegen einen Pferdezüchter, und ein zwielichtiger Ladenbesitzer spinnt Intrigen. Elmore Leonards Westernroman „Letztes Gefecht am Saber River“ ist erstmals in deutscher Übersetzung erschienen.
Literatur

Christoph Ransmayr spannt den Bogen vom Suppenteller bis zum Nordpol

Die Vielfalt des Erzählens lotet Christoph Ransmayr in seinem Band „Als ich noch unsterblich war“ aus.
Literatur

In dieser dystopischen Welt lebt es sich besser unter der Erde

Vorabdruck aus dem Roman „Zeitalter ohne ­Bedürfnisse“. Silvia ging in die Hocke, stützte sich mit einer Hand am Boden ab und zog das Bündel langsam über ihre Türschwelle zu sich heran. Es machte Kratzgeräusche. Ein kleiner Arm schnellte empor.
Literatur

Daniel Mason: Wer sich mit Geistern ein Haus teilt

Ein Haus in den Wäldern von Massachusetts und seine Bewohner über drei Jahrhunderte. Daniel Masons Roman »Oben in den Wäldern« ist ein brillanter Genremix voll amerikanischer Geschichte.
Literatur aus Indien

Rijula Das: Die Algebra der Not

In Shonagachi, dem größten Rotlichtviertel Asiens, sind Verschleppungen und Morde an der Tagesordnung. Rijula Das gibt mit ihrem Debütroman „Die Frauen von Shonagachi“ erschütternde Einblicke in den Alltag der Sexarbeiterinnen, der von Gewalt, Menschenhandel und Korruption geprägt ist.
Buch der Woche

Das harte Pflaster von Casablanca

Schonungslos berichtet eine Sexarbeiterin in Meryem Alaouis Roman „Pferdemund tut Wahrheit kund“ aus ihrem Alltag in Casablanca – und ergreift eine seltene Chance. Poetisch, politisch und grandios erzählt.
Literatur

Bitte erlöst uns endlich vom Geld!

Die Geschichte, die Michael Stauffer uns erzählt, handelt von den Abgründen des Gewinnstrebens und der Gründung einer Bank, die Geld auflöst – als Geschäftsziel. Die „Glückspilzbank“ – eine Anleitung zur Tiefenentspannungsökonomie.
Literatur

Ist die Ehe ein Placebo?

In seinem großen Roman „Wellness“ schickt Nathan Hill die Ehe auf den Prüfstand und streift dabei die gesellschaftlichen Veränderungen seit den 1990er-Jahren. Der Humor kommt nicht zu kurz.
Film

„Perfect Days“: Auf der Toilette sind wir alle gleich

Ein Toilettenreiniger in Tokio, ein Autoradio und viele schöne Begegnungen: „Perfect Days“ des deutschen Regisseurs Wim Wenders ist ein zauberhafter Film, der so manche Kluft zu überbrücken vermag. Ab Freitag im Kino.
Literatur

Ilse Kilic: Wir leben alle in einem Essigkrug

Auf der Suche nach der Weltformel klebt eine Privatgelehrte plötzlich an einer anderen Person fest. Schuld ist ein mysteriöses Bakterium. Ilse Kilic‘ „Das Schlaue vom ­Himmel“ ist so zeitgeistig wie vergnüglich.
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