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Wo ist hier das Haus?
Sechs Freibereiche, jeder mit eigenem Charakter – und das auf 600 Quadratmetern. Der Beweis, dass ein Haus mehr sein kann als eine geschlossene Box: erbracht in Wien-Penzing, von Erich Hubmann und Andreas Vass. -
Eine magere Krone
Das Wiener Ronacher wurde „funktionssaniert“. Will heißen: Auf Highlights wurde verzichtet. Schade – vor allem wenn die Architekten Domenig und Wallner heißen. Gute Arbeit, und doch: ein klarer Fall von Überbesetzung. -
Gebt der Rose Dornen!
Die diesjährige Geramb-Rose wurde verliehen – für „gutes Bauen in der Steiermark“. Die Preisträger: ein allzu bunter Strauß. Wie man einem Preis mit heiklen historischen Wurzeln ein schärferes Profil geben könnte. Ein Plädoyer wider die Beliebigkeit. -
Wenn die Birne die Lösung ist
Ein Baudenkmal von europäischem Rang: die „Stadt des Kindes“ in Wien-Penzing. Jetzt soll sie zum Großteil abgerissen werden – trotz Protesten im In- und Ausland. Der Grund: Profitmaximierung. -
Vom Elend der Kritik
Architektur zu beschreiben setzt voraus, dass man etwas vom Gegenstand verstanden hat und den Umgang mit Sprache beherrscht. Sollte man meinen. Die meisten aber schreiben, was andere schon geschrieben haben. Oder was ihnen gerade einfällt. -
Leicht, sachlich, elegant
Ein neuer Stadtteil entsteht in der Wiener Krieau: „Viertel Zwei“, attraktiver öffentlicher Freiraum. Das erste Gebäude, ein Hotel von Zechner & Zechner, ist geglückt. Leider nicht sein Interieur. -
Bad Wimsbach und der liebe Gott
Lustig samma, Wettbewerb hamma. Oder auch nicht. Neues zur Vergabe mit und ohne Gesetz. -
Freiraum, Natur. Aber die Möbel...
Es ist immer das Gleiche: Zuerst wird ein Wettbewerb bemüht. Dann wird – im besten Fall – gemeinschaftlich geplant. Und am Ende schafft plötzlich der an, der zahlt. Anmerkungen zu einem Altersheim in Wien-Atzgersdorf. -
Wie wollen wir alt werden?
Alle wollen alt werden, aber die wenigsten wollen ins Heim. Bauen für alte Menschen: eine der großen architektonischen Aufgaben der Zukunft. -
Denn sie wissen nicht, was sie tun
Das Potenzial eines älteren Gebäudes zu entdecken ist oft nicht leicht. Umso ärgerlicher, wenn differenzierte architek- tonische Planung nicht umgesetzt wird: der Umbau eines Gerichtsgebäudes in Niederösterreich. -
Wohnen mit und ohne Knick
Architektinnen und Architekten werden sich in Zukunft immer öfter mit der Frage konfrontiert sehen, ob es nicht billiger geht. Wenn sie darauf keine Antwort finden, werden sie in einer elitären Marktnische enden. Zur aktuellen Wohnbaudiskussion. -
Architekturtage 2008. Ganz Österreich: ein offenes Haus. Und Pressburg noch dazu.
Alles Architektur! -
Wurzeln statt Wellness
Wo sich ein alter Park und ein neuer Kurbetrieb umarmen: das neue Kurhaus in Bad Gleichenberg. Geplant von den norwegischen Architekten Jensen & Skodvin. -
Stille muss möglich sein
Moderne Atmosphäre von hoher Eleganz und eine Akustik, die sich hören lassen kann: der neue Konzertsaal „Auditorium“ von Schloss Grafenegg. -
Prater, Schimt & Kliele
Was passiert, wenn die Stadt Wien einen Fachbeirat für unzuständig erklärt? Die größte architektonische Entgleisung der vergangenen 50 Jahre. Das neue Entree des Wurstelpraters: Besichtigung eines Alptraums.


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