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Die DIGITAL X machte Wien erneut zum Treffpunkt für Vordenker:innen und Entscheider:innen

Wo Digitalisierung greifbar wird: Die DIGITAL X begeistert Wien.

Im Panel „Standortfaktor Digitalisierung“ diskutierten (v.l.n.r.) Christian Traunwieser (Magenta), Thomas Kicker (Magenta), Andreas J. Wagner (SAP Österreich), Alexander Pröll (Staatssekretär für Digitalisierung), Maimuna Mosser (Google Österreich), Patricia Neumann (Siemens Österreich).
Im Panel „Standortfaktor Digitalisierung“ diskutierten (v.l.n.r.) Christian Traunwieser (Magenta), Thomas Kicker (Magenta), Andreas J. Wagner (SAP Österreich), Alexander Pröll (Staatssekretär für Digitalisierung), Maimuna Mosser (Google Österreich), Patricia Neumann (Siemens Österreich). Marlena Koenig
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Die DIGITAL X hat Wien auch 2026 wieder in einen Hotspot der Digitalisierung verwandelt – diesmal größer, ganztägig und mit noch mehr Momentum in der Marx Halle. Über 1.500 Entscheider:innen, internationale Partner und prominente Speaker:innen aus Politik, Wirtschaft und Spitzensport machten erlebbar, wie digitale Technologien heute Wert schaffen und morgen ganze Branchen neu definieren.

Wien im digitalen Fokus

Am 11. März 2026 wurde die Marx Halle zum Treffpunkt für digitale Vordenker:innen aus ganz Europa: Über 1.500 Besucher:innen, mehr als 20 Partnerunternehmen und sechs Start-ups nutzten die DIGITAL X, um sich zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und konkrete Lösungen für ihre digitale Transformation mitzunehmen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Digitalisierung in der Praxis Wettbewerbsvorteile schafft – von Effizienz und Resilienz bis hin zu neuen Geschäftsmodellen.

„Fortschritt entsteht durch das Zusammenspiel unterschiedlicher Perspektiven“, betont Werner Kraus, CCO Business Magenta Telekom. „Genau dafür bringen wir auf der DIGITAL X Menschen zusammen, die Digitalisierung aus allen Blickwinkeln denken – und so den Wirtschaftsstandort Österreich nachhaltig stärken.“

Digitalisierung als Treiber

Wie stark Technologie heute Spitzenleistungen mitprägt, zeigte das Sport-Panel „Zwischen Leidenschaft und Algorithmus – Wie Digitalisierung den Fußball verändert“. ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick, Ex-Teamkapitänin Viktoria Schnaderbeck und Dr. Stefan Oesen, Leiter der Spielanalyse des ÖFB, diskutierten, wie datenbasierte Tools, smarte Sensorik und präzise Analysen Trainingssteuerung, Talententwicklung und Spieltaktik verändern – und welche Parallelen es zur Wirtschaft gibt: Entscheidungen werden schneller, fundierter und messbarer.

Im Panel zum Standortfaktor Digitalisierung diskutierten Staatssekretär Alexander Pröll, Siemens-CEO Patricia Neumann, Google-Österreich-Chefin Maimuna Mosser, SAP-Österreich-Geschäftsführer Andreas J. Wagner und Magenta-CEO Thomas Kicker, wer Österreichs digitale Zukunft bestimmt – und wie Politik, Technologie und Unternehmertum zusammenwirken müssen, damit der Standort international mithält.

Christian Traunwieser (Magenta), Viktoria Schnaderbeck (ehemalige ÖFB-Kapitänin), Ralf Rangnick (Teamchef des ÖFB) und Dr. Stefan Oesen (Leiter der Spielanalyse des ÖFB)
Christian Traunwieser (Magenta), Viktoria Schnaderbeck (ehemalige ÖFB-Kapitänin), Ralf Rangnick (Teamchef des ÖFB) und Dr. Stefan Oesen (Leiter der Spielanalyse des ÖFB) Marlena Koenig

Alexander Pröll brachte es auf den Punkt: Digitalisierung sei kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug für Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand. Die DIGITAL X zeige, wie diese Verbindung konkret aussieht – indem sie Technologien greifbar macht und anhand realer Anwendungsfälle demonstriert, wie Unternehmen von digitalen Lösungen profitieren können.

KI, Grenzen und Potenziale

Dass künstliche Intelligenz weit mehr ist als ein Hype, zeigten die Keynotes von Patricia Neumann, AI QUEEN und Technical Lead AI Hermann del Campo sowie Neurowissenschaftler und Science-Slam-Champion Dr. Henning Beck.

Neumann skizzierte, welche Chancen Industrial AI und digitale Zwillinge für den Industriestandort Österreich eröffnen: intelligente, vernetzte Systeme, optimierte Produktionsprozesse und datengetriebene Entscheidungen, die Effizienz und Nachhaltigkeit verbinden. Hermann del Campo legte den Fokus auf die Umsetzung. Viele KI-Projekte scheitern nicht an der Technologie, sondern an fehlender Strategie, Datenqualität oder Change-Management – genau hier setzt erfolgreiche Transformation an.

Hermann del Campo, AI QUEEN und Technical Lead AI 
Hermann del Campo, AI QUEEN und Technical Lead AI  Marlena Koenig

Henning Beck rückte den Menschen ins Zentrum. Er zeigte, was unser Denken und unsere Kreativität einzigartig macht – und wo Maschinen trotz beeindruckender Rechenleistung an ihre Grenzen stoßen. Die zentrale Botschaft: KI entfaltet ihr Potenzial erst dann voll, wenn sie verantwortungsvoll eingesetzt und mit menschlicher Expertise kombiniert wird.

Tiefe statt Buzzwords

Abseits der großen Bühne boten 20 Masterclasses die Möglichkeit, zentrale Zukunftsthemen kompakt und praxisnah zu vertiefen. Die Themen reichten von IoT-Konnektivität über Satellitenlösungen und Netzwerk-Agilität für die Cloud-Transformation bis hin zu Datensouveränität und Einblicken in den Alltag eines Security Operation Centers. Besonders deutlich wurde dabei: Moderne Cyber-Security funktioniert zunehmend KI-gestützt, kommt aber auch künftig nicht ohne menschliche Expertise aus – etwa wenn es um Interpretation, Priorisierung und strategische Entscheidungen geht. Unternehmen erhielten konkrete Handlungsansätze: Wie lassen sich Cloud­Infrastrukturen resilient gestalten, Daten sicher managen und realistische Quick Wins auf dem Weg zur digitalen Transformation nutzen?

Zukunft zum Angreifen

Wie sich Digitalisierung anfühlt, wenn sie aus PowerPoint-Folien ­herauskommt und im Alltag ankommt, zeigte die T-Homebase von Magenta Telekom, T-Systems, Telekom Security und DTGBS. In diesem interaktiven Erlebnisraum konnten Besucher:innen Anwendungen aus den Bereichen SD-X, 5G-Campusnetze und industrielle IoT-Lösungen inklusive Energiemonitoring live testen – flankiert vom beliebten Bierroboter, der spielerisch demonstrierte, wie Automatisierung und Konnektivität Hand in Hand gehen. Im Health Corner machten intelligente Bewegungsanalyse, ein KI-gestützter Trainingsavatar und Echtzeit-Feedback deutlich, wie digitale Therapie künftig individueller, effizienter und messbarer werden kann. Ein KI-gestützter Telefonassistent zeigte, wie smarte Systeme bereits heute Anrufe verstehen, Anliegen erfassen und eigenständig Termine buchen oder Informationen bereitstellen. Beim Security Fast Check von Telekom Security konnten Besucher:innen in einem interaktiven Spiel erleben, wie Cyberangriffe ablaufen – und wie ein modernes Security Setup darauf reagiert.

MIA: Ein neues Gesicht für KI

Ein besonderer Blickfang war der lebensgroße KI-Avatar MIA. Nach ihrer internationalen Premiere am Mobile World Congress 2026 in Barcelona war MIA erstmals auch in Wien im Einsatz und begeisterte als sympathische, in Echtzeit reagierende Schnittstelle zwischen Mensch und digitaler Welt.

MIA beantwortete Fragen auf Deutsch und Englisch, erklärte komplexe Inhalte verständlich und zeigte so, welches Potenzial virtuelle Avatare für Kundenservice, Messen oder Shops bieten. Unternehmen konnten direkt ausprobieren, wie solche Lösungen künftig etwa für 24/7-Kundenberatung, Produktinformation oder interne Wissensvermittlung eingesetzt werden könnten. Die Mischung aus Prototypen, marktreifen Lösungen und experimentellen Ansätzen machte die T-Homebase zum Herzstück der DIGITAL X – und zeigte eindrucksvoll, dass digitale Transformation längst Realität ist.

Bei der DIGITAL X wurde nicht nur diskutiert, sondern auch am eigenen Leib ausprobiert. Technologie zum Anfassen als Inspiration für die digitale Zukunft und als Erfolgsmotor für die heimische Wirtschaft.
Bei der DIGITAL X wurde nicht nur diskutiert, sondern auch am eigenen Leib ausprobiert. Technologie zum Anfassen als Inspiration für die digitale Zukunft und als Erfolgsmotor für die heimische Wirtschaft. Marlena Koenig

Starke Partner, starke Ideen

Über 20 Partnerunternehmen – darunter Technologiegrößen wie Palo Alto Networks, Samsung und SAP – sorgten dafür, dass die DIGITAL X ein breites Spektrum an Lösungen und Branchen abdeckte. Präsentiert wurden vor allem praxisnahe Anwendungsfälle: vom Geruchssensor des Start-ups Nosi, der neue Möglichkeiten in Qualitätssicherung und Sicherheit eröffnet, bis hin zu spezialisierten Branchenlösungen für Industrie, Handel, Gesundheitswesen oder die öffentliche Hand. Sechs Start-ups – da­runter zwei internationale Jung­unternehmen – brachten zusätz­liche Innovationskraft ein und zeigten, wie neue Ideen gemeinsam mit der Infrastruktur und Erfahrung der T-Brand skaliert werden können.

Über die TechBoost-Initiative unterstützt Magenta ausgewählte Start-ups mit Cloud-Guthaben, Vertriebsunterstützung und Zugang zu einem breiten Geschäftskund:innen-Netzwerk. So entstehen Pilotprojekte, Kooperationen und neue Geschäftsmodelle.

Vernetzung, die bleibt

Dass die DIGITAL X weit mehr ist als ein Tagesprogramm, zeigte die Atmosphäre bis spätabends. Noch lange nach den letzten Panels wurde genetzwerkt, diskutiert und geplant. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, mit Branchenkolleg:innen und Lösungspartnern ins Gespräch zu kommen und konkrete nächste Schritte zu vereinbaren.

Die DIGITAL X ist damit mehr als eine Technologiemesse. Sie ist ein Treffpunkt für Menschen, die Digitalisierung aktiv gestalten wollen – und ein Ort, an dem aus Visionen konkrete Projekte werden.