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Apotheke weißer Storch, Tuchlauben

Die ikonische Storchenfigur einer der ältesten Apotheken Wiens lenkt die Blicke der Innenstadtbesucher ­verlässlich auf ihre mehr als 500-jährige ­Geschichte.

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Die ikonische Storchenfigur einer der ältesten Apotheken Wiens lenkt die Blicke der Innenstadtbesucher ­verlässlich auf ihre mehr als 500-jährige ­Geschichte. Die Jahrhunderte haben viele Originalrezepturen zu Tage gebracht und reihen sich in die hohen Ansprüche zeitgemäßer Pharmazie ein. Zu den beliebtesten hausgemachten Original-Eigenherstellungen zählen die Seifen, Feuchtigkeits- und Nährcremes. Ein Besuch lässt sich nicht ohne Geschichtsstunde vereinen. Das vermutlich bedeutendste Kapitel ist von Apotheker und k.u.k. Hoflieferant, Dr. August Moll (Cousin von Carl Moll). Von diesem stammt die bis heute erhaltene historische Inneneinrichtung und der musikalisch anmutende Namenszusatz A. Moll. Neben seinen pharmazeutischen Erzeugnissen, die noch bis heute vertrieben werden, war er in Wien bereits 1854 der erste, der mit photografischen Artikeln, wie Photoapparaten, Silberplatten und sonstigem Zubehör oberhalb seiner Apotheke handelte. 1855 stellte er damit bei der Pariser Weltausstellung aus und wurde dafür sogar ausgezeichnet.

 Viola Zichy