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Auf ein Wort mit: Mariia Barenth-Gurina

Wirtschaftsprüferin Mariia Barenth-Gurina erklärt, was das Wohlverhalten der Organe eines Unternehmens bedeutet und warum Wirtschaftsprüfung mehr als eine Pflichtübung ist.

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Wirtschaftsprüfung schafft Vertrauen – bei Banken, Investor:innen, Geschäftspartner:innen und Kund:innen. Ihr eigentlicher Nutzen liegt im unabhängigen Blick von außen: Sie deckt Schwachstellen in internen Kontrollsystemen auf und zeigt, wo sich Prozesse und Risikosteuerung verbessern lassen.

Was Wohlverhalten bedeutet

Eine zentrale Rolle spielt dabei das sogenannte Wohlverhalten: die Bestätigung, dass sich ein Unternehmen und seine Organe redlich und regelkonform verhalten haben. Geprüft wird das in drei Bereichen: im unternehmerischen Alltag, bei den Steuern und am Kapitalmarkt. Dabei geht es um weit mehr als die bloße Einhaltung von Gesetzen – etwa um Nachhaltigkeit, Transparenz und die Frage, ob in Österreich erbrachte Leistungen auch hier versteuert werden.

Vertrauen, das sich überprüfen lässt

Besonders strenge Regeln gelten im Banken- und Finanzwesen: Hier müssen die Interessen der Kund:innen gewahrt und Anleger:innen umfassend informiert werden. Wirtschaftsprüfer:innen kontrollieren, ob diese Vorgaben tatsächlich gelebt werden. Am Ende zählt vor allem eines: ob man sich auf die Informationen eines Unternehmens verlassen kann.

Mariia Barenth-Gurina, Wirtschaftsprüferin
Mariia Barenth-Gurina, Wirtschaftsprüferin Roland Rudolph

Information

Mehr Informationen finden Sie auf www.ksw.or.at/wirtschaftsprueferin.