Kooperation

Wie präzise Wetterprognosen vor Extremwetter schützen

Der Telekommunikationsanbieter Drei hat sich das Ziel gesetzt, in Österreich flächendeckend Wetterdaten zu sammeln und damit Prognosen zu optimieren.

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Hitzeperioden, Trockenheit, Starkregen und Unwetter. Exakte Wettervorhersagen sind in Zeiten des Klimawandels essenziell, um Menschen, Eigentum und die Infrastruktur vor Extremsituationen zu schützen. Welche Rolle die Verbindung von Wetter, Wissenschaft, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit spielt, besprach Michael Köttritsch, „Die Presse“, mit Julia Healy, Geschäftsführerin von Pro Event und Projektleiterin des Donauinselfests, Stefan Vietze, Abteilungsleiter für Informationstechnologie & Alarmzentralen im Niederösterreichischen Landesfeuerwehrkommando, und Christian Kohl, Senior Head of Enterprise bei Drei Österreich.

Für Veranstalter und Blaulichtorganisationen sind vor allem die örtliche und zeitliche Genauigkeit sowie eine ausreichende Vorlaufzeit entscheidend. So können Sicherheitsmaßnahmen rechtzeitig geplant, Einsatzkräfte koordiniert und Ressourcen gezielt eingesetzt werden. Gerade bei punktuellen Extremwetterereignissen ist eine möglichst präzise Prognose unverzichtbar.

Um die Vorhersagen zu verbessern, plant Drei den Aufbau von bis zu 1.000 Wetterstationen in Österreich. Die gesammelten Daten sollen in kurzen Abständen erfasst, übertragen und in Wettermodelle integriert werden. Angestrebt ist ein regionales Prognoseraster von einem mal einem Kilometer.

Neben Feuerwehren und Veranstaltern profitieren auch zahlreiche Wirtschaftszweige von genaueren Wetterinformationen. Versicherungen können frühzeitig vor Schäden warnen, die Landwirtschaft ihre Abläufe besser planen und der Tourismus auf erwartete Gästeströme reagieren. Auch für die Energieversorgung und den Handel gewinnen präzise Prognosen an Bedeutung.

Zu Gast im Studio der „Presse“ waren Stefan Vietze, Abteilungsleiter für Informationstechnologie & Alarmzentralen im Niederösterreichischen Landesfeuerwehrkommando, Julia Healy, Geschäftsführerin von Pro Event und Projektleiterin des Donauinselfests, und Christian Kohl, Senior Head of Enterprise bei Drei Österreich.
Zu Gast im Studio der „Presse“ waren Stefan Vietze, Abteilungsleiter für Informationstechnologie & Alarmzentralen im Niederösterreichischen Landesfeuerwehrkommando, Julia Healy, Geschäftsführerin von Pro Event und Projektleiterin des Donauinselfests, und Christian Kohl, Senior Head of Enterprise bei Drei Österreich. Roland Rudoplh

Moderne Technik verbessert Wettervorhersagen

Wie sehr sich Wettervorhersagen bereits verbessert haben, erklärt Johannes Fleisch, Meteorologe bei Drei Österreich. Der Klimawandel bringt steigende Temperaturen und zunehmende Herausforderungen mit sich. Gleichzeitig ermöglichen Satelliten, Wetterstationen und leistungsfähigere Computer immer genauere Prognosen. Laut Fleisch ist eine heutige Fünf-Tagesprognose so präzise wie vor 40 Jahren eine Vorhersage für den nächsten Tag. Moderne Technologien helfen zudem, Wetterwarnungen schneller an die Bevölkerung weiterzugeben und rechtzeitig auf Extremwetterereignisse zu reagieren.

Information

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit „Die Presse“ statt und wurde finanziell unterstützt von Drei Österreich. 

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