Neuproduktionen wie Verdis „Un ballo in maschera“, Martinůs „The Greek Passion“, Lehárs Operettenklassiker „Die lustige Witwe“ und Wagners „Rienzi“ führen mitten hinein in das Spannungsfeld zwischen persönlicher Entscheidung und gesellschaftlichen Erwartungen.
2027 steht ganz im Zeichen Ludwig van Beethovens. In seinem 200. Todesjahr lädt die Semperoper dazu ein, den Komponisten als visionären Künstler und Impulsgeber für Freiheit, Gerechtigkeit und Humanität neu zu entdecken. Die Festreihe „Beethoven 200&“ verbindet Beethovens Musik mit Konzerten der Sächsischen Staatskapelle Dresden und stellt seine Befreiungsoper „Fidelio“ Ferdinando Paërs in Dresden uraufgeführte und nun neuinszenierte Oper „Leonora“ gegenüber.
Auch Wagnerbegeisterte dürfen sich auf besondere Abende freuen. Mit „Parsifal“ und „Rienzi, der Letzte der Tribunen“ begegnen zwei Werke des glühenden Beethoven-Anhängers Richard Wagner einander auf dem Spielplan. In „Parsifal“ wartet die Menschheit auf die Wiederkehr des Erlösers, in „Rienzi“ scheitert ein selbsternannter Weltenretter an seiner Hybris. Zwei Opern, zwei unterschiedliche Blicke auf den Menschen zu großer Musik in einem der schönsten Opernhäuser Europas.
Semperoper Dresden
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